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Gesamte Rechstvorschrift für die Ausbildung zu den Sozialbetreuungsberufen, Fassung vom 25.02.2015

Landesrecht Steiermark
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Gesamte Rechtsvorschrift für Ausbildung zu den Sozialbetreuungsberufen, Fassung vom
25.02.2015
Langtitel
Verordnung der Steiermärkischen Landesregierung vom 9. März 2009 über die Ausbildung zu den
Sozialbetreuungsberufen (AusbildungsVO-StSBBG)
Stammfassung: LGBl. Nr. 31/2009
Präambel/Promulgationsklausel
Auf Grund des § 6 Abs. 6, des § 10 Abs. 6, des § 12 Abs. 4 und des § 18 Abs. 2 des
Steiermärkischen Sozialbetreuungsberufegesetzes, LGBl. Nr. 4/2008, wird verordnet:
Inhaltsverzeichnis
1. Teil
Allgemeine Bestimmungen
§ 1  Anwendungsbereich
§ 2  Leitung der Ausbildungseinrichtung
§ 3  Lehrkräfte
§ 4  Ausbildungszugang
§ 5  Ausschluss
§ 6  Lehrgänge, Kurse und Module
§ 7  Unterbrechung der Ausbildung
§ 8  TeilnehmerInnenzahl, Dauer der Unterrichtseinheiten
§ 9  Teilnahme an der Ausbildung, LehrerInnenkonferenz
§ 10  Leistungsbeurteilung und Qualitätssicherung
§ 11  Prüfungskommissionen
§ 12  Prüfungsprotokoll
2. Teil
Ausbildungs- und Prüfungsordnung
1. Abschnitt
HeimhelferIn
§ 13  Ausbildung
§ 14  Abschlussprüfung
2. Abschnitt
Fach-SozialbetreuerIn
§ 15  Ausbildung
§ 16  Fachprüfung
3. Abschnitt
Diplom-SozialbetreuerIn
§ 17  Ausbildung
§ 18  Diplomprüfung
3. Teil
Anrechnung von Ausbildungsteilen
§ 19  Anrechnung von Prüfungen und Praktika
4. Teil
Schlussbestimmungen
§ 20  Inkrafttreten
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§ 21  Außerkrafttreten
Anlagen:
Anlage 1:  HeimhelferIn: Theoretische und praktische Ausbildung
Anlage 2:  Fach-SozialbetreuerIn: Theoretische und praktische Ausbildung
Anlage 3:  Diplom-SozialbetreuerIn: Theoretische und praktische Ausbildung
Anlage 4:  Muster für Zeugnisse
Text
1. Teil
Allgemeine Bestimmungen
§ 1
Anwendungsbereich
(1) Diese Verordnung regelt die Ausbildung zu den  Sozialbetreuungsberufen nach dem
Steiermärkischen Sozialbetreuungsberufegesetz – StSBBG, in der jeweils geltenden Fassung.
(2) Regelungen des Bundes über die Ausbildung zu Gesundheits - und Krankenpflegeberufen bleiben
unberührt.
§ 2
Leitung der Ausbildungseinrichtung
(1) Ausbildungseinrichtungen für Sozialbetreuungsberufe sind von einer Direktorin/einem Direktor
zu leiten. Für die Direktorin/den Direktor ist eine Stellvertreterin/ein Stellvertreter zu bestellen.
(2) Die Leitung umfasst insbesondere:
1. die  organisatorische und fachliche Leitung der Ausbildungseinrichtung (Planung, Organisation,
Koordination und Kontrolle der gesamten theoretischen und praktischen Ausbildung),
2. Sicherung der inhaltlichen und pädagogischen Qualität des Unterrichts in den einzelnen
Fachgebieten,
3. Auswahl der Einrichtungen, an denen die praktische Ausbildung durchgeführt wird, sowie
Kontrolle und Sicherung der Qualität der praktischen Ausbildung,
4. Auswahl der Lehr- und Fachkräfte (Lehrpersonal) und Dienstaufsicht über das Lehrpersonal,
5. die Organisation, Koordination und Vorsitzführung bei den Prüfungskommissionen.
(3) Die Direktorin/Der Direktor hat neben der pädagogischen Eignung zumindest eine der folgenden
Qualifikationen nachzuweisen:
1. abgeschlossene Ausbildung zur Diplom-Sozialbetreuerin /zum Diplom-Sozialbetreuer oder
2. eine Lehrbefugnis für den gehobenen Dienst für Gesundheits-  und Krankenpflege
(Lehrerin/Lehrer für Gesundheits- und Krankenpflege) oder
3. die Berechtigung zur Ausübung des Arztberufes oder
4. abgeschlossene Ausbildung in einem gehobenen medizinisch-technischen Dienst oder
5. ein abgeschlossenes Studium der Human- oder Sozialwissenschaften.
(4) Neben einer Qualifikation gemäß  Abs. 3  muss die Direktorin/der Direktor seit mindestens drei
Jahren über eine fachspezifische Berechtigung zur Ausübung von Lehraufgaben oder entsprechende
Erfahrungen in der Erwachsenenbildung verfügen.
§ 3
Lehrkräfte
Die Lehrkräfte haben neben der pädagogischen Eignung nachweislich über zumindest eine der
folgenden Qualifikationen zu verfügen:
1. abgeschlossene Ausbildung zur Diplom-Sozialbetreuerin/zum Diplom-Sozialbetreuer oder
2. eine Lehrbefugnis für den gehobenen Dienst für Gesundheits-  und Krankenpflege
(Lehrerin/Lehrer für Gesundheits- und Krankenpflege) oder
3. die Berechtigung zur Ausübung des Arztberufes oder
4. abgeschlossene Ausbildung in einem gehobenen medizinisch-technischen Dienst oder
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5. eine sonstige abgeschlossene fachspezifische Ausbildung für das zu unterrichtende Fach oder
6. eine pädagogische und fachliche Qualifizierung mit Berufserfahrung in den Bereichen Alten-oder Familien- oder Behindertenarbeit oder Behindertenbegleitung.
§ 4
Ausbildungszugang
(1) Personen, die sich um  die Aufnahme in eine Ausbildungseinrichtung für Sozialbetreuungsberufe
bewerben, müssen folgende Voraussetzungen erfüllen:
1. Vollendung des 17. Lebensjahres und
2. die zur Ausübung von Sozialberufen erforderliche gesundheitliche Eignung und
Vertrauenswürdigkeit gemäß § 13 Abs. 1 StSBBG.
(2) Erfolgt die Ausbildung zur Heimhelferin /zum Heimhelfer im Rahmen einer berufsbildenden
mittleren oder höheren Schule, so kann mit der Ausbildung bereits ab der 11. Schulstufe begonnen
werden, auch wenn die/der Auszubildende das 17. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.
§ 5
Ausschluss
Die Direktorin/Der Direktor hat Personen von der Teilnahme an der Ausbildung auszuschließen,
wenn
1. eine der Voraussetzungen gemäß § 4 Abs. 1 nicht oder nicht mehr gegeben ist oder
2. sich nachträglich herausstellt, dass eine dieser Voraussetzungen zum Zeitpunkt der Aufnahme
nicht vorgelegen hat und dieser Mangel nicht behoben werden kann.
§ 6
Lehrgänge, Kurse und Module
(1) Die Ausbildung zur Diplom-Sozialbetreuerin/zum Diplom-Sozialbetreuer und zur Fach-Sozialbetreuerin/zum Fach-Sozialbetreuer erfolgt in Lehrgängen und zur Heimhelferin/zum Heimhelfer in
Kursen. Lehrgänge und Kurse sind in Module unterteilt.
(2) Die Ausbildungseinrichtungen haben die Lehrgänge und Kurse so zu planen, das s sie sich unter
Berücksichtigung allfälliger nach dem Gesundheits-  und Krankenpflegerecht zu absolvierender
Ausbildungsteile auf folgende Zeiträume erstrecken:
1. Diplom-SozialbetreuerInnen: mindestens drei Jahre und höchstens fünf Jahre,
2. Fach-SozialbetreuerInnen: mindestens zwei Jahre und höchstens vier Jahre,
3. HeimhelferInnen: höchstens ein Jahr.
(3) Diplom-SozialbetreuerInnen und Fach-SozialbetreuerInnen können die einzelnen Module ihrer
Ausbildung auch in verschiedenen Ausbildungseinrichtungen absolvieren.
§ 7
Unterbrechung der Ausbildung
(1) Auszubildende können ihre Ausbildung bei Vorliegen besonders berücksichtigungswürdiger
Gründe bis zu einem Jahr unterbrechen. Eine Unterbrechung ist aus folgenden Gründen zulässig:
1. für Zeiträume, für die das Mutterschutzgesetz 1979 Beschäftigungsverbote vorsieht, und zwar
auch dann, wenn die Auszubildenden nicht in einem Dienstverhältnis stehen;
2. für Zeiträume, für die das Mutterschutzgesetz 1979, das Eltern-Karenzurlaubsgesetz oder
vergleichbare  österreichische Rechtsvorschriften einen Karenzurlaub vorsehen, und zwar auch
dann, wenn die Auszubildenden nicht in einem Dienstverhältnis stehen;
3. für Zeiten des Präsenz-  oder Ausbildungsdienstes nach dem Wehrgesetz 1990 oder des
Zivildienstes nach dem Zivildienstgesetz 1986 oder
4. aus schwerwiegenden gesundheitlichen, persönlichen oder familiären Gründen.
(2) Über das Vorliegen eines Grundes gemäß  Abs. 1 Z 4 entscheidet die Direktorin/der Direktor. Vor
der Entscheidung ist der/dem Auszubildenden Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(3) Eine Auszubildende/Ein Auszubildender, die/der aus einem der in  Abs. 1  genannten Gründe die
Ausbildung unterbrochen hat, ist berechtigt, die Ausbildung zum ehestmöglichen Zeitpunkt fortzusetzen.
Der Zeitpunkt der Fortsetzung ist entsprechend den organisatorischen Möglichkeiten durch die
Direktorin/den Direktor festzusetzen.
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(4) Die Ausbildung ist in jenem Stand fortzusetzen, in dem sie unterbrochen wurde. Ist dies aus
organisatorischen Gründen nicht möglich oder mit  längeren für die Auszubildende/den Auszubildenden
nicht zumutbaren Wartezeiten verbunden, ist  § 9  Abs. 3  sinngemäß anzuwenden. Positiv absolvierte
Module und Praktika sind durch die Direktorin/den Direktor anzurechnen, sofern die Erreichung der
Ausbildungsziele gewährleistet ist.
§ 8
TeilnehmerInnenzahl, Dauer der Unterrichtseinheiten
(1) Die Anzahl der Auszubildenden pro Lehrgang, Kurs und Modul ist von der
Ausbildungseinrichtung unter Berücksichtigung der Erfordernisse eines geregelten Unterrichts
festzulegen.
(2) Eine theoretische Unterrichtseinheit dauert mindestens 45 Minuten und höchstens 50 Minuten.
Eine praktische Unterrichtseinheit dauert 60 Minuten.
§ 9
Teilnahme an der Ausbildung, LehrerInnenkonferenz
(1) Die Auszubildenden sind verpflichtet, an der theoretischen und praktischen Ausbildung gemäß
den Anlagen 1 bis 3 teilzunehmen.
(2) Die Nichtteilnahme an theoretischen Unterrichtseinheiten ist bei Vorliegen eines
berücksichtigungswürdigen Grundes (§ 7  Abs. 1) im Ausmaß von höchstens 20 %  zulässig. Ob ein
solcher Grund vorliegt, entscheidet die Direktorin/der Direktor.
(3) Versäumt die/der Auszubildende aus einem berücksichtigungswürdigen Grund mehr als 20  % der
theoretischen Unterrichtseinheiten, ist von der LehrerInnenkonferenz unter Bedachtnahme au f die
versäumten Ausbildungsteile und die Leistungen der/des Auszubildenden zu entscheiden, ob sie/er
1. zur Diplom-, Fach- oder Abschlussprüfung zuzulassen ist oder
2. die Ausbildung zur Gänze oder nur Ausbildungsmodule oder Praktika zu wiederholen hat.
(4) Im Fall des  Abs. 3 Z 2 sind von der Direktorin/dem Direktor bereits positiv absolvierte Module
und Praktika der zu wiederholenden Ausbildung anzurechnen, sofern die Erreichung der
Ausbildungsziele gewährleistet ist.
(5) Der LehrerInnenkonferenz gehören folgende Personen an:
1. die Direktorin/der Direktor als Vorsitzende/Vorsitzender,
2. die LehrerInnen des betreffenden Lehrgangs oder Kurses.
(6) Die LehrerInnenkonferenz ist beschlussfähig, wenn mindestens 50  %  der LehrerInnen sowie
die/der Vorsitzende anwesend sind. Die LehrerInnenkonferenz entscheidet mit einfacher
Stimmenmehrheit. Eine Stimmenthaltung ist nicht zulässig. Bei Stimmengleichheit entscheidet die
Stimme der/des Vorsitzenden.
§ 10
Leistungsbeurteilung und Qualitätssicherung
(1) Die Lehrkräfte haben sich während der gesamten Ausbildungszeit in geeigneter Weise vom
Ausbildungserfolg zu überzeugen und dies schriftlich zu dokumentieren. Sie können dem Unterricht
angepasst Lernzielkontrollen in mündlicher, schriftlicher und praktischer Form durchführen.
(2) Die Direktorin/Der Direktor hat sich auf Grundlage der von den Lehrkräften gemäß  Abs. 1
durchgeführten Ausbildungskontrollen und allfälliger Rückmeldungen vom Lehrerfolg der Lehrkräfte zu
überzeugen und allenfalls erforderliche qualitätssichernde Maßnahmen in organisatorischer oder
inhaltlicher Hinsicht zu veranlassen. Die Ausbildungseinrichtung hat die Ausbildung jährlich zu
evaluieren und der Landesregierung über die Evaluierung Bericht zu erstatten.
§ 11
Prüfungskommissionen
(1) Die  Prüfungskommission für die Abschlussprüfung zur Heimhelferin/zum Heimhelfer besteht
aus der Direktorin/dem Direktor, einer/einem von der Landesregierung bestellten VertreterIn und zwei
Lehrkräften. Eine der Lehrkräfte muss den Gegenstand „Grundpflege und Beobachtung“ oder den
Gegenstand „Haushaltsführung“ unterrichtet haben.
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(2) Die Prüfungskommission für die Fachprüfung zur Fach -Sozialbetreuerin/zum Fach-Sozialbetreuer besteht aus der Direktorin/dem Direktor, einer/einem von der Landesregierung bestellten
VertreterIn, der Projektbegleiterin/dem Projektbegleiter und einer Lehrkraft.
(3) Die Prüfungskommission für die Diplomprüfung zur Diplom-Sozialbetreuerin/zum Diplom-Sozialbetreuer besteht aus der Direktorin/dem Direktor, einer/einem von der Landesregierung bestellten
VertreterIn und zwei Lehrkräften.
(4) Die Direktorin/Der Direktor führt den Vorsitz in den Prüfungskommissionen. Die Vorsitzführung
umfasst die Leitung und organisatorische Abwicklung der Prüfungen.
(5) Die Prüfungskommission ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind.
Für einen Beschluss bedarf es der einfachen Stimmenmehrheit. Eine Stimmenthaltung ist nicht zulässig.
(6) Die Landesregierung hat für die von ihr bestellten Mitglieder Ersatzmitglieder zu bestellen.
§ 12
Prüfungsprotokoll
(1) Die Prüfungen sind zu protokollieren. Eine Kopie des Prüfungsprotokolls ist der Landesregierung
zu übermitteln.
(2) Die Prüfungsprotokolle sind von der Ausbildungseinrichtung mindestens 50 Jahre lang
aufzubewahren.
(3) Die geprüften Personen haben das Recht, in ihr Prüfungsprotokoll Einsicht zu nehmen.
2. Teil
Ausbildungs- und Prüfungsordnung
1. Abschnitt
HeimhelferIn
§ 13
Ausbildung
(1) Die Inhalte und das Ausmaß der theoretischen und praktischen Ausbildung sind in Anlage 1
geregelt.
(2) Prüfungen in den theoretischen Unterrichtsgegenständen dürfen höchstens zweimal wiederholt
werden.
(3) Im Rahmen der praktischen Ausbildung darf höchstens ein Praktikum einmal wiederholt werden.
(4) Über die Absolvierung der Praktika ist folgende Bestäti gung auszustellen:
1. Anzahl und Inhalte der geleisteten Praktikumsstunden,
2. Art des Praktikums (ambulant, teilstationär, stationär) und
3. Beurteilung des Praktikums mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“.
§ 14
Abschlussprüfung
(1) Nach erfolgreicher Absolvierung der Ausbildung kann die mündliche Abschlussprüfung abgelegt
werden. Die Abschlussprüfung ist öffentlich.
(2) Voraussetzungen für die Zulassung zur Abschlussprüfung sind die erfolgreiche Absolvierung der
theoretischen und praktischen Ausbildung, einschließlich des positiven Abschlusses des
Ausbildungsmoduls „Unterstützung bei der Basisversorgung“.
(3) Gegenstand der Abschlussprüfung ist die Anwendung der vermittelten Ausbildungsinhalte auf
Fallbeispiele.
(4) Die Beurteilung der Abschlussprüfung  hat mit dem Kalkül „mit Auszeichnung bestanden“, „mit
Erfolg bestanden“ oder „nicht bestanden“ zu erfolgen.
(5) Die Abschlussprüfung darf höchstens zwei Mal wiederholt werden.
(6) Die Ausbildungseinrichtung hat über die Abschlussprüfung ein Zeugnis nach d em Muster gemäß
Anlage 4 auszustellen.
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2. Abschnitt
Fach-SozialbetreuerIn
§ 15
Ausbildung
(1) Die Inhalte und das Ausmaß der theoretischen und praktischen Ausbildung sind in Anlage 2
geregelt.
(2) Prüfungen in den theoretischen Unterrichtsgegenständen dürfen höchstens zwei Mal wiederholt
werden.
(3) Für die praktische Ausbildung gilt:
1. für die Erlangung des Fachabschlusses mit Spezialisierung Alten -  oder Behindertenarbeit oder
Behindertenbegleitung sind Praktika in mindestens zwei verschiedenen Betreuungseinrichtungen
(einschließlich mobiler Betreuungsformen) erforderlich,
2. maximal ein Drittel der Praktikumszeiten (abzüglich der Pflegepraktika) kann in einem jeweils
anderen Arbeitsfeld der sozialen Arbeit und Betreuung (auch als Auslandspraktikum) abso lviert
werden.
(4) Im Rahmen der Ausbildung darf höchstens ein Praktikum einmal wiederholt werden.
(5) Über die Absolvierung der Praktika ist eine Bestätigung im Sinne des  § 13 Abs. 4 auszustellen.
§ 16
Fachprüfung
(1) Nach erfolgreicher Absolvierung der Ausbildung kann die Fachprüfung abgelegt werden. Die
Fachprüfung besteht aus zwei Teilen:
1. Planung und Durchführung eines Fachprojektes und
2. mündliche Fachprüfung.
(2) Das Fachprojekt ist von der/dem Auszubildenden am Praktikumsplatz zu planen, durchz uführen
und zu dokumentieren. Dabei sind Inhalte aus mehreren Lernfeldern oder Modulen weitestgehend
selbständig zu bearbeiten. Die Begleitung und Beurteilung des Fachprojektes erfolgt durch eine für die
praktische Ausbildung verantwortliche Lehrkraft.
(3)  Die Beurteilung des Fachprojektes hat mit dem Kalkül „mit Auszeichnung bestanden“, „mit
Erfolg bestanden“ oder „nicht bestanden“ zu erfolgen.
(4) Voraussetzungen für die Zulassung zur mündlichen Fachprüfung sind:
1. die erfolgreiche Absolvierung der  theoretischen und praktischen Ausbildung, einschließlich des
positiven Abschlusses des Ausbildungsmoduls „Unterstützung bei der Basisversorgung“ bei der
Spezialisierung BB oder der Pflegehilfe-Ausbildung bei den Spezialisierungen A und BA und
2. die positive Beurteilung des Fachprojektes.
(5) Inhalte der mündlichen Fachprüfung sind die Präsentation des Fachprojektes sowie Fragen zum
fachlichen Umfeld. Die mündliche Fachprüfung ist öffentlich.
(6) Die Beurteilung der mündlichen Fachprüfung hat mit dem Kalkül „mit Auszeichnung
bestanden“, „mit Erfolg bestanden“ oder „nicht bestanden“ zu erfolgen.
(7) Die Fachprüfung darf höchstens zwei Mal wiederholt werden.
(8) Die Ausbildungseinrichtung hat über die Fachprüfung ein Zeugnis nach dem Muster gemäß
Anlage 4 auszustellen.
3. Abschnitt
Diplom-SozialbetreuerIn
§ 17
Ausbildung
(1) Die Inhalte und das Ausmaß der theoretischen und praktischen Ausbildung sind in Anlage 3
geregelt.
(2) Prüfungen in den theoretischen Unterrichtsgegenständen dürfen höchstens zwei Mal wied erholt
werden.
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(3) Maximal 200 Praktikumsstunden können in einem jeweils anderen Arbeitsfeld der sozialen
Arbeit und Betreuung (auch als Auslandspraktikum) absolviert werden.
(4) Über die Absolvierung des Praktikums ist eine Bestätigung im Sinne des  § 13  Abs. 4
auszustellen.
(5) Im Rahmen der Ausbildung darf höchstens ein Praktikum einmal wiederholt werden.
§ 18
Diplomprüfung
(1) Nach erfolgreicher Absolvierung der Ausbildung kann die Diplomprüfung ablegt werden. Die
Diplomprüfung besteht aus zwei Teilen:
1. Klausurarbeit und
2. mündliche Diplomprüfung.
(2) Die Klausurarbeit erfolgt in Form einer fünfstündigen schriftlichen Arbeit über ein Thema aus
dem jeweiligen Berufsfeld, einschließlich des fachlichen Umfeldes. Die Aufgabenstellung ist der zu
prüfenden  Person schriftlich vorzulegen. Sie hat mindestens zwei voneinander unabhängige Aufgaben zu
enthalten, die in Teilaufgaben gegliedert sein können.
(3) Die Beurteilung der Klausurarbeit hat mit dem Kalkül „mit Auszeichnung bestanden“, „mit
Erfolg bestanden“ oder „nicht bestanden“ zu erfolgen.
(4) Voraussetzungen für die Zulassung zur mündlichen Diplomprüfung sind:
1. die erfolgreiche Absolvierung der theoretischen und praktischen Ausbildung, einschließlich des
positiven Abschlusses des Ausbildungsmoduls „Unterstützung bei der Basisversorgung“ bei der
Spezialisierung BB oder der Pflegehilfe-Ausbildung bei den Spezialisierungen A, F und BA und
2. die positive Beurteilung der Klausurarbeit.
(5) Die mündliche Diplomprüfung erfolgt zu einem Themenschwerpunkt, de n sich die zu prüfende
Person auswählen kann. Der Themenschwerpunkt ist aus einem oder mehreren Modulen des jeweiligen
Ausbildungsschwerpunktes zu wählen. Die Prüfungskommission hat zu beurteilen, ob die zu prüfende
Person imstande ist, den Themenschwerpunkt auf Grund des theoretischen Wissens kritisch zu erörtern,
Handlungsoptionen zu nennen, Empfehlungen für konkrete Vorgangsweisen abzugeben und diese vor
dem Hintergrund reflektierter Grundsätze zu begründen. Die mündliche Diplomprüfung ist öffentlich.
(6) Die Beurteilung der mündlichen Diplomprüfung hat mit dem Kalkül „mit Auszeichnung
bestanden“, „mit Erfolg bestanden“ oder „nicht bestanden“ zu erfolgen.
(7) Die Diplomprüfung darf höchstens zwei Mal wiederholt werden.
(8) Die Ausbildungseinrichtung hat  über die Diplomprüfung ein Zeugnis nach dem Muster gemäß
Anlage 4 auszustellen.
3. Teil
Anrechnung von Ausbildungsteilen
§ 19
Anrechnung von Prüfungen und Praktika
(1) Prüfungen, die im Rahmen einer gesetzlich geregelten oder staatlich anerkannten Ausbild ung in
einem Sozialbetreuungsberuf oder Gesundheitsberuf erfolgreich absolviert wurden, sind auf
Einzelprüfungen in einem theoretischen Ausbildungsfach insoweit anzurechnen, als sie nach Inhalt und
Umfang gleichwertig sind. Eine Anrechnung befreit im anerkannten Ausmaß von der Teilnahme am
Lehrgang oder Kurs und von der Ablegung der Einzelprüfung.
(2) Praktika, die im Rahmen einer gesetzlich geregelten oder staatlich anerkannten Ausbildung in
einem Sozialbetreuungsberuf oder Gesundheitsberuf erfolgreich absolviert wurden, sind auf die
praktische Ausbildung in jenem Umfang anzurechnen, als diese unter Anleitung und Aufsicht
entsprechender Fachkräfte die erforderlichen praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt haben.
(3) Die Direktorin/Der Direktor hat vor Beginn der Ausbildung auf Antrag der/des Auszubildenden
über die Anrechnung von Prüfungen und Praktika gemäß Abs. 1 und 2 zu entscheiden.
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4. Teil
Schlussbestimmungen
§ 20
Inkrafttreten
Diese Verordnung tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag, das  ist der  24. März  2009, in
Kraft. Sie ist von den anerkannten Ausbildungseinrichtungen ab dem der Kundmachung folgenden
Lehrgang/Kurs anzuwenden.
§ 21
Außerkrafttreten
Mit Inkrafttreten dieser Verordnung treten außer Kraft:
1. Verordnung über die Ausbildung und Prüfung zu Alten-, Familien-  und Heimhelfern
(AFHAusbVO), LGBl. Nr. 47/1996 und
2. Steiermärkische Alten-, Familien-  und Heimhelfer-Anerkennungsverordnung  –  AFHAnerkVO,
LGBl. Nr. 48/1996.
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Anlage 1
HeimhelferIn
Theoretische und praktische Ausbildung
Theoretische Ausbildung  Ausbildungsinhalte
Unterrichtsgegenstände  Anzahl
UE
In den einzelnen Unterrichtsgegenständen sind insbesondere
folgende Lehrziele zu verfolgen:
Dokumentation  4  Die Bedeutung einer prozessorientierten Arbeitsplanung
kennen. Planungen im selbstständigen Bereich der Heimhilfe
durchführen und die geplanten Maßnahmen umsetzen,
evaluieren und dokumentieren können.
Ethik und Berufskunde  8  Die relevanten Einrichtungen und Berufsgruppen im
Gesundheits- und Sozialbereich inkl. deren Aufgaben und
Kompetenzen kennen. Die Formen der interdisziplinären
Zusammenarbeit kennen, insbesondere das
Delegationsprinzip. Den Menschen in Zusammenhang mit
seinem gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen
Hintergrund wahrnehmen und entsprechend seiner
persönlichen Lebensqualität handeln.
Erste Hilfe  20  Im Rahmen ihres Aufgabenbereichs adäquate Hilfeleistungen
im Notfall durchführen und die entsprechenden Maßnahmen
veranlassen können. Mögliche Gefahrenquellen erkennen und
Maßnahmen zur Unfallverhütung einleiten können. 1)
Grundzüge der angewandten
Hygiene
6  Hygiene im Sinne von Fremd- und Selbstschutz kennen und
die wesentlichen Maßnahmen zur Krankheitsverhütung
wahrnehmen und umsetzen können.
Grundzüge der angewandten
Ernährungslehre und
Diätkunde
8  Die Bedeutung der Ernährung für die Erhaltung der
Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen sowie
Grundzüge zeitgemäßer Ernährungs- und Diätformen kennen.
Relevante Kostarten zubereiten und entsprechend der
gesetzlichen Vorgaben die Nahrungsaufnahme unterstützen
können.
Haushaltsführung  12  Die Anpassung von Wohnbereichen an die veränderte
Situation unter Berücksichtigung der individuellen
Bedürfnisse und Gewohnheiten durchführen können.
Effiziente Methoden der Haushaltsführung inkl.
Abfallentsorgung kennen und entsprechend der individuellen
Rahmenbedingungen und Ressourcen des jeweiligen
Haushalts umsetzen können.
Grundzüge der Gerontologie  10  Die Bedeutung von Alter und Alterungsprozessen inklusive
der damit verbundenen physischen, psychischen und sozialen
Auswirkungen kennen und mit ihrem eigenen Handlungsfeld
in Bezug setzen können. Die persönliche Haltung zum Thema
Sterben und Tod reflektieren und im eigenen Handlungsfeld
nachvollziehen können.
Grundzüge der
Kommunikation und
Konfliktbewältigung
26  Die Grundzüge der Kommunikation und Konfliktbewältigung
kennen und aufgrund der persönlichen Erfahrungen und
Wertehaltung reflektieren können. Mögliche Auslöser von
Kommunikationsstörungen und Konflikten erkennen und
adäquate Lösungsstrategien erarbeiten können.
Grundzüge der Sozialen
Sicherheit
6  Die gesetzlichen und sonstigen Rahmenbedingungen kennen
und deren Auswirkungen auf das eigene Handlungsfeld
wissen. Die Grundzüge über Leistungsansprüche wie z. B.
Pflegegeld und über Sozialhilfe- und
Gesundheitseinrichtungen kennen.
Grundpflege und
Beobachtung (UBV)
60  Dieses Modul ist Teil des Ausbildungsmoduls „Unterstützung
bei der Basisversorgung (Gesundheits- und Krankenpflege-Basisversorgungs-AusbildungsVO – GuK-BAV)“. Besondere
Bedeutung kommt folgenden Kenntnissen und Fertigkeiten zu:
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Die Bedeutung von Alter, Behinderung und Krankheit
verstehen, die Symptome benennen und die daraus
resultierenden Betreuungsaktivitäten ableiten können.
Körperliche und seelische Veränderungen wahrnehmen,
beobachten und benennen können und entsprechend zu
handeln. Aufgabenbereiche im Rahmen der Unterstützung bei
der Basisversorgung entsprechend der gesetzlichen Vorgaben
durchführen können.
Grundzüge der
Pharmakologie (UBV)
20  Dieses Modul ist Teil des Ausbildungsmoduls „Unterstützung
bei der Basisversorgung (Gesundheits- und Krankenpflege-Basisversorgungs-Ausbildungsverordnung-GuK-BAV)“.
Besondere Bedeutung kommt folgenden Kenntnissen und
Fertigkeiten zu: Die Formen von Arzneimitteln und deren
Spezifikation inkl. Aufbewahrung kennen und deren Wirkung
beobachten und beschreiben können. Aufgabenbereiche im
Rahmen der Unterstützung bei der Basisversorgung
entsprechend der gesetzlichen Vorgaben durchführen können.
Grundzüge der Ergonomie
und Mobilisation (UBV)
20  Dieses Modul ist Teil des Ausbildungsmoduls „Unterstützung
bei der Basisversorgung (Gesundheits- und Krankenpflege-Basisversorgungs-Ausbildungsverordnung-GuK-BAV)“.
Besondere Bedeutung kommt folgenden Kenntnissen und
Fertigkeiten zu: Die Grundregeln zur Erhaltung von
natürlichen Bewegungsabläufen auf Basis ergonomischer
Prinzipien anwenden können und die Bedeutung von
Bewegung im Zusammenhang mit dem Aufgabenbereich
kennen. Die notwendige Sicherheit im Umgang mit
Mobilitätshilfen erhalten und entsprechend der gesetzlichen
Vorgaben die betreute Person unterstützen können.
Theorie gesamt  200
Praktische Ausbildung  Die praktische Ausbildung beinhaltet auch die
Praktikumsvorbereitung und Praktikumsreflexion.
120 Stunden sind im ambulanten Bereich und 80 Stunden in
(teil-)stationären Sozialhilfeeinrichtungen zu absolvieren. In
diesen Inhalten der Ausbildung ist das Ausbildungsmodul
„Unterstützung bei der Basisversorgung“ (40 Stunden)
inkludiert.
200
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Anlage 2
Fach-SozialbetreuerIn
Theoretische und praktische Ausbildung
Theoretische Ausbildung  Ausbildungsinhalte
Ausbildungsmodule  Anzahl
UE
Persönlichkeitsbildung
(Schwerpunkt BB: 340 UE)
220  Das Modul beinhaltet u. a.: Supervision, musisch-kreative Bildung,
Kommunikation/Konfliktbewältigung, Bewegung
und Körpererfahrung; die Inhalte müssen in einem
einschlägigen Kontext zur Sozialbetreuung stehen.
Das Modul deckt 100 Stunden der Pflegehilfe-Ausbildung ab:
- Kommunikation und Konfliktbewältigung (100)
Sozialbetreuung/allgemein  200  Das Modul umfasst: Berufskunde und Berufsethik,
Methodik, Rehabilitation und Mobilisation,
Gerontologie.
Das Modul deckt 170 Stunden der Pflegehilfe-Ausbildung ab:
- Animation und Motivation zur Freizeitgestaltung
(25)
- Grundzüge der Rehabilitation und Mobilisation
(35)
- Berufskunde und Berufsethik (30)
- Berufe und Einrichtungen im Gesundheitswesen
(50)
- Gerontologie, Geriatrie und Gerontopsychiatrie
(30)
Humanwissenschaftliche Grundbildung  80  Das Modul beinhaltet Einführung in Pädagogik,
Psychologie und Soziologie.
Das Modul deckt 30 Stunden der Pflegehilfe-Ausbildung ab:
- Einführung i. d. Psychologie, Soziologie,
Sozialhygiene (30)
Politische Bildung und Recht
(Schwerpunkt BB: 80 UE)
40  Das Modul deckt 30 Stunden der Pflegehilfe-Ausbildung ab:
- Berufsspezifische Rechtsgrundlagen (30)
Medizin und Pflege
(Schwerpunkt BB: 120 UE)
480  Das Modul beinhaltet alle medizinisch
pflegerischen Gegenstände der Pflegehilfe-Ausbildung.
Das Modul deckt 445 Stunden der Pflegehilfe-Ausbildung ab:
- Gesundheits- und Krankenpflege (160)
- Pflege von alten Menschen (50)
- Palliativpflege (30)
- Hauskrankenpflege (30)
- Hygiene und Infektionslehre (40)
- Grundzüge der Somatologie und Pathologie (80)
- Grundzüge der Pharmakologie (30)
- Erste Hilfe (25)
Schwerpunkt BB:
Das Modul deckt 100 Stunden des Moduls „UBV“
ab:
- Gesundheits- und Krankenpflege (80)
- Einführung in die Arzneimittellehre (20)
Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung  20
Haushalt, Ernährung, Diät  80  Das Modul deckt 25 Stunden der Pflegehilfe-Ausbildung ab:
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- Ernährung, Kranken- und Diätkost (25)
Ausbildungsschwerpunktspezifische
Module
Sozialbetreuung/A/F/BA
(Schwerpunkt BB: 280 UE)
80
Theorie gesamt  1200
Praktische Ausbildung  Maximal ein Drittel der Praktikumszeiten
(abzüglich der Pflegepraktika) kann in einem
jeweils anderen Arbeitsfeld der sozialen Arbeit
und Betreuung (auch als Auslandspraktikum)
absolviert werden.
1200
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Anlage 3
Diplom-SozialbetreuerIn
Theoretische und praktische Ausbildung
Theoretische Ausbildung  Ausbildungsinhalte
Ausbildungsmodule  Anzahl
UE
Persönlichkeitsbildung
(Schwerpunkt BB: 460 UE)
340  Aufbauend auf den Inhalten der Fachausbildung,
erfolgt in der Diplomausbildung eine Vertiefung und
Erweiterung.
Sozialbetreuung/allgemein  200  Dieses Modul wird bereits auf Fachniveau
abgeschlossen.
Humanwissenschaftliche
Grundausbildung
200  Aufbauend auf den Inhalten der Fachausbildung,
erfolgt in der Diplomausbildung eine Vertiefung und
Erweiterung.
Politische Bildung und Recht
(Schwerpunkt BB: 120 UE)
80  Aufbauend auf den Inhalten der Fachausbildung
erfolgt in der Diplomausbildung eine Vertiefung und
Erweiterung.
Medizin und Pflege
(Schwerpunkt BB: 120 UE)
480  Dieses Modul wird bereits auf Fachniveau
abgeschlossen.
Lebens-, Sterbe- und
Trauerbegleitung
20  Dieses Modul wird bereits auf Fachniveau
abgeschlossen.
Haushalt, Ernährung, Diät  80  Dieses Modul wird bereits auf Fachniveau
abgeschlossen.
Management und Organisation  80
Ausbildungsschwerpunktspezifische
Module
Sozialbetreuung /A/F/BA
(Schwerpunkt BB: 520 UE)
320
Theorie gesamt  1800
Praktische Ausbildung  1200 Stunden sind auf Fachniveau zu absolvieren.
600 Stunden auf Diplomniveau müssen in folgenden
Fachfeldern geleistet werden:
a) Familienarbeit,
b) Altenarbeit,
c) Behindertenarbeit oder
d) Behindertenbegleitung.
Maximal 200 Praktikumsstunden können in einem
jeweils anderen Arbeitsfeld der sozialen Arbeit und
Betreuung (auch als Auslandspraktikum) absolviert
werden.
1800
Landesrecht Steiermark
www.ris.bka.gv.at  Seite 14 von 15
Anlage 4
(Anm.: Die Anlage ist als PDF dokumentiert.)
Anla ge 4
Muster für Zeugnisse
Bezeichnung, Adresse und Rechts-träger der Ausbildungseinrichtung
sowie DVR-Nummer
Z E U G N I S
gemäß § 18 Abs. 2 Steiermärkisches Sozialbetreuungsberufegesetz, LGBl. Nr. 4/2008 in der jeweils geltenden Fassung
Frau/Herr
geboren am in
hat die Ausbildung zur/zum
1)
2)
und hat die Befähigung und Berechtigung zu dieser Berufsausübung erlangt und ist zur Führung der Berufsbe-zeichnung
1)
berechtigt.
________________________________
Ort, Datum
________________________________
Unterschrift der Direktorin oder des Direktors
Stempel der Ausbildungseinrichtung
_________________________________________________________________
Bitte einfügen:
1)
HeimhelferIn, Fach-SozialbetreuerIn [Spezialisierung (A), (BA) oder (BB)] oder Diplom- SozialbetreuerIn [Spezialisierung
(A), (F), (BA) oder (BB)]
2)
Kalkül: „mit Auszeichnung bestanden“, „mit Erfolg bestanden“ oder „nicht bestanden“